12. IAAF Leichtathletik Weltmeisterschaften berlin 2009

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Geschichte

 

Die Berliner Stadtgeschichte reicht bis in das ausgehende 13. Jahrhundert zurück. Die beiden Gewerbesiedlungen Berlin und Cölln, die bereits 1230 Stadtrechte erhalten hatten, sind erstmals 1251 bzw. 1261 genannt. 1307 schlossen sich Berlin und Cölln zusammen. Die Städte behielten ihre eigenständigen Rechte, traten aber gemeinsam nach außen in Sachen Verteidigung und Bündnis auf. 1338 wurde erstmals der Berliner Bär als Signet für eine Ratsurkunde verwendet. 1701 erlangte Berlin durch die Krönung Friedrich I. zum König den Status der Hauptstadt Preußens.

Letztlich wurden Cölln und Berlin 1710 mit den inzwischen ebenfalls mit Stadtrechten ausgestatten Vorstädten Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur königlich-preußischen Residenzstadt Berlin vereint.
Der Name Berlin ist wahrscheinlich slawischen Ursprungs und steht für ein „sumpfiges, feuchtes Gelände“. Diese Bezeichnung lässt sich durch die seenreiche Gegend um die Spree erklären.

Das 20. Jahrhundert

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde in Berlin 1918 die Republik ausgerufen. 1920 folgte mit dem Groß-Berlin-Gesetz eine umfassende Eingemeindung mehrerer Städte, Landgemeinden und Gutsbezirke. Nach der Verschmelzung hatte Berlin damit rund vier Millionen Einwohner.
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde Berlin Hauptstadt des Dritten Reiches. Während des Krieges wurden große Teile Berlins zerstört. 1945, nach der Einnahme der Stadt durch die Rote Armee und die Kapitulation des NS-Regimes, wurde Berlin, analog zu der Regelung für das gesamte Deutschland, in vier Sektoren aufgeteilt. Die Sektoren der Westalliierten (USA, Großbritannien und Frankreich) bildeten den westlichen Teil der Stadt, während der östliche Sektor von der Sowjetunion besetzt war.
Für Gesamtberlin blieb allerdings eine Vereinte Verantwortung aller vier Alliierten bestehen. Die zunehmenden politischen Differenzen zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion führten 1948/49 zu einer wirtschaftlichen Blockade West-Berlins, die die Alliierten mit der so genannten Luftbrücke erfolgreich unterliefen.

Die Berliner Mauer

Nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Westen Deutschlands und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Osten Deutschlands 1949 verschärfte sich der Kalte Krieg auch in Berlin. Während die Bundesrepublik ihre Hauptstadt nach Bonn verlegte, ernannte die DDR Ost-Berlin zur Hauptstadt der DDR. Der Ost-West-Konflikt gipfelte im Bau der Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961. West-Berlin war nun de facto ein Teil der Bundesrepublik Deutschland – allerdings mit rechtlicher Sonderstellung – und Ost-Berlin ein Teil der DDR. Die Mauer trennte die Stadt in zwei nahezu hermetisch voneinander getrennte Teil-Städte. Der Übergang war fortan nur noch für „Westdeutsche“ an bestimmten Kontrollpunkten möglich, die Bewohner der DDR und Ost-Berlins durften die Grenze jedoch nicht überschreiten.

Mauerfall 1989

1989 kam es nach vorherigen Massenkundgebungen in der DDR mit dem Streben nach Reisefreiheit sowie der anhaltenden "Republikflucht" in die Bundesrepublik Deutschland zur „Wende“. Die Mauer fiel in der Nacht vom 9. auf den 10. November. Bereits am 3. Oktober 1990 wurden die beiden deutschen Staaten als Bundesrepublik Deutschland wiedervereinigt und Berlin per Einigungsvertrag deutscher Regierungssitz. 1991 beschloss der Bundestag mit dem Hauptstadtbeschluss, dass die Stadt auch wieder Sitz der deutschen Bundesregierung sein sollte. Am 1. September 1999 nahmen Regierung und Parlament ihre Arbeit in Berlin auf.

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